Juneau
Nur dahoam is dahoam!

90 Tage sind um. Ich bedanke mich gleich mal vorweg, dass ihr alle mein Leben in Mexiko verfolgt habt. Ein bisschen bin ich ja schon froh, nicht mehr täglich bloggen zu müssen, denn das hat viel Zeit gefressen, vor allem die Teile über die mexikanische Kultur, weil ich teilweise recherchieren musste. Irgendwie überwältigt mich das Ganze so sehr, dass es mir schwer fällt, die richtigen Worte zum Abschluss zu finden... Mexiko hat mir viel beigebracht. Ich bin wahrscheinlich ein anderer Mensch geworden. Ich bin zwar die gleiche geblieben, aber ich denke, ich konnte mich zum Positiven hin wandeln. Ich bin optimistischer, zuversichtlicher, reifer, erwachsener. Drei Monate habe ich ohne Familie und Freund überlebt. Das war nicht immer leicht. Oft hatte ich schlimmstes Heimweh, oft war ich so angepisst von der Entspanntheit Mexikos. Jetzt ist es vorbei, ich bin wieder daheim. Mir fehlen nach wie vor die Worte. Ich bin froh um all die neuen Erfahrungen, gute und schlechte, die ich dort gemacht habe. Vor allem aber freue ich mich über die Unterstützung, die ich dort bekam, auch wenn sie aus 15000 Kilometer Entfernung kam. Danke für alles, ich habe euch alle sehr, sehr lieb. Ohne euch wäre mein Leben echt um einiges trister.

Schließen möchte ich mit einem Zitat:


Erst die Fremde lehrt uns,
was wir an der Heimat haben.

Theodor Fontane (1819 – 1898)


Adios, mi México. Te quiero.

23.11.13 10:25
 


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